Weshalb soll der Makler für undankbare Kunden sein Kapital und seine Zeit einsetzen?




Makler sind nie untätig.
Dies würde schon der Aufgabe u. der Arbeit des Maklers widersprechen, da er vom Erfolg lebt und vorher nichts bezahlt bekommt und erst nach einem erfolgreichen Abschluss eine Provision erhält. Welcher Lieferant arbeitet auf einer solch riskanten und finanziell vagen Basis? Keiner, richtig!

Dem Makler muss somit daran gelegen sein mit seriösen, zuverlässigen Auftraggebern zusammen zu arbeiten und vermarktbare Objekte zu betreuen um nicht seine wertvolle Zeit zu vergeuden. Nur wer zahlt kann auch anschaffen. Wie unsinnig und einfältig klingt da der haltlose Vorwurf von Kunden, der Makler sei untätig gewesen. Erst will man als Kunde keinen seriösen Auftrag unterzeichnen und dann sollte schon am nächsten Tag ein Ergebnis und ein Abschluss vorliegen. Ist dies nicht der Fall wird der Makler beschimpft, beleidigt und als unseriös bezeichnet. Es wird ihm Untätigkeit unterstellt. Diese Vorwürfe und Einwände bzw. Kritiken erfolgen nur, da der Kunde lediglich darauf aus ist sich aus dem Vertrag zu stehlen und sich einer Haftung zu entziehen bzw. etwas ganz anderes vor hat wo der Makler und die bestehende Vereinbarung ihm im Weg stehen. Eben billig aus dem Staub machen und den Makler auf den Kosten und dem Aufwand sitzen lassen. Besonders frech und dreist ist dann die nachträgliche Behauptung man sei selbst Makler und wisse sowieso alles besser und könne das alleine. Warum hatte der Objekteigentümer als toller Makler nicht selbst eine Lösung herbeigeführt und muss einen „Kollegen“ kostenpflichtig beauftragen um einen Abschluss zu erreichen. Hatte er Probleme oder war er gar unfähig? Im Leben sieht oder hört man sich immer zweimal.

Darüber hinaus gibt es bei Maklerverträgen keine fristlose Kündigung und haftet der Kunde sehr wohl für Kosten und entstandenen Schaden, welchen er dann in Rechnung gestellt bekommt. Die Unseriösität kommt nicht vom Makler, sondern von Kunden, welche sich nicht an Vereinbarungen halten und glauben, auf Kosten des Maklers ihre Spielchen treiben zu können. Im Grunde kann dem Makler das Objekt egal sein, sofern der Kunde seine Arbeit nicht zu schätzen weiß, da dieser dann sein Objekt weiter selbst hat, keine Lösung erzielt, Verluste realisiert und sich selbst um seine Probleme kümmern muss. Dreist und frech ist lediglich, dass manch einer ungestraft meint den Makler beschimpfen und beleidigen zu können sowie tun und lassen zu können was  und wie er meint und sich nicht nach dem schriftlichen Auftrag zu richten hat, da der Makler eh nur Provision im Erfolgsfall erhält und zuvor keine Kosten entstehen oder umlegbar sind. Hier sollte sich keiner täuschen, da auch Makler Rechte haben und es Mittel und Wege gibt diese durchzusetzen.